Digitale Therapie bei chronischem Tinnitus: Praxis-Erfahrungen

Chronischer Tinnitus stellt Betroffene wie Behandelnde gleichermaßen vor Herausforderungen. Zwar empfiehlt die S3-Leitlinie "Chronischer Tinnitus" die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als bevorzugten Behandlungsansatz, doch lange Wartezeiten und ein Mangel an Therapieplätzen erschweren häufig eine zeitnahe Versorgung. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die auf KVT beruhen eröffnen hier neue Möglichkeiten: Sie ermöglichen einen frühen Therapiebeginn und lassen sich flexibel in den Praxisalltag integrieren.

 

 

Psychotherapeutische Perspektive: Fallbericht und Therapieansatz

Der Medizin-Report zeigt anhand eines Praxisfalls von Prof. Dr. Martin Schecklmann, wie digitale KVT-basierte Interventionen dysfunktionale Wahrnehmungs- und Bewertungsprozesse bei chronischem Tinnitus adressieren und so zu einer Reduktion der tinnitusbezogenen Belastung beitragen können.

Zum Report

Hausärztliche und HNO-ärztliche Perspektive: Einsatz im Praxisalltag

Wie der Einsatz in der Praxis konkret aussieht, erläutern der Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. Lothar Bleckmann und der Allgemeinmediziner Dr. Alexander Grebe im Medizin-Report. Sie berichten aus ihrer täglichen Praxis, wie sich eine KVT-basierte DiGA einsetzen lässt, worauf es bei der Einführung ankommt und welche Entlastung die digitale Therapie sowohl für Patienten als auch für das Behandlungsteam bringt. 

Zum Report